"de Sangre noble"
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Poesie - Galgo Español


Hier möchte ich etwas Poesie sammeln!

 




Hymne an den Windhund
(von August Brendel)

In allen Ländern der Erde, die Ihr im Laufe der Zeiten durcheiltet,
haben sie Euch mancherlei Namen gegeben.
Aber der sinnvollste von allen Namen ist der, den unsere Sprache ersann:
Windhunde!
Ihr wurdet gepriesen, gelästert und verleumdet.
Als Jagdzauber an Fels- und Höhlenwände gemalt.
Nach altem Glauben als Freund
und Jagdgehilfe dem Toten ins Jenseits mitgegeben.
Eure Schönheit wurde in den Werken der großen klassischen Kunst
verewigt.
Auf vielen Jagdbildern des Mittelalters hat man Euch als
Bestien dargestellt.
Oder auf Heiligenbildern mit dem Glorienschein
holder Sanftmut umgeben.
Ihr waret einstmals Jägern der Steppe willkommene Hetzkumpane.
Später den Malern Inspiration, Motiv und Dekoration oder Signum
ihrer Schöpfungen.
In Eurer Gestalt und Eurem Wesen ist alles vereint.
Auch hierin gleicht Ihr dem Winde.
Als Sturm gewalttätig und
unbezwinglich.
Oder sanft und liebkosend wie der Zephir. -
Schon im alten Hellas hat man Euch so gekannt und mit schönen
Worten verherrlicht.
Vielleicht ist es das, warum wir Heutigen uns
so gut mit Euch verstehen.
Sind doch auch wir, die von der
Schöpfung und von Euch – Erwählten -, bedacht wie Ihr mit
Tugenden und manchen Lastern.
Am Anfang frei und ungebunden, erlangt Ihr jenes Steinzeitjägers
List.
Nur weil der Wurf der Schleuder und der Flug des Pfeils nicht
reichte, um das Wild zu fällen, ward Eure Hatz und nun auch Eure
Beute die Seine.
Jahrtausende hat es dem Menschen gut gefallen, Euch treu an seiner
Seite zu wissen.
Aber der Sinn Eures Daseins war erfüllt, als eines
Tages der Pulverknall der Jagdflinte Euer Hecheln jäh übertönte.
Alte, wohl falsche Freunde brachen die Treue.
Nun sind wir da, Eure Schönheit zu loben und Eurer Hetzlust
freien Lauf zu geben!



 





„Dreierlei haben einen edlen Gang …:

der Löwe, mächtig unter den Tieren …,

ein Windhund von guten Lenden …

und ein König ...“
(Salomo, AT Kapitel 30, Vers 29 bis 30)








"Garrocha de Calathea"

Meiner großen Liebe, dem Galgo Español
(Nicole Schmitjes 2014)

Mutter Natur sei gedankt, das sie dich geschliffen hat in mehrtausendjährig langer Selektion.
Generation um Generation immer perfekter.

Dem wendigen Hasen sei gedankt, das er stets deine Höchstform einfordert. In Ausdauer, in Geschwindigkeit, in Mut und in Stärke.

Dem spanischen Land sei gedankt, das es deinen wundervollen Charakter geprägt hat.
Stolz, treu und edel mit mediterranem Temperament.

Jedem Züchter sei gedankt, der dir verfallen und nur dein Bestes will.
Vom Tag deiner Geburt, bis zu deinem letzten Atemzug.

Jedem Besitzer sei gedankt, der im Laufe der Zeit dein verständnisvoller Freund wird.
Deine Eigenarten und legendären Starrsinn als Geschenk sehend.

Galgo, durch deine Venen fließen die Strahlen der spanischen Sonne,
deine Seele umgibt immer der Hauch iberischer Freiheit.

Spielend mit dem Wind des Südens, 
wirst Du immer fest verankert in meinem Herzen sein.





  





"Brisa I de Auto-can"

Frei wie der Wind ...


Du steigst in deiner Halsung,
als wärst du ein Vollblutpferd.
Für mich bist Du eine Kostbarkeit,
mein größter Wert.

Voller unbändiger Kraft und doch so grazil und edel.
Ein Galgo Español, ein spanisches Windhund – Mädel.

Ein anregender Geruch hat deine Nase gestreift,
ein Gruß vom flinken Meister Lampe?
Dein ruheloser, scharfer Blick schweift umher,
bis an der grünen Feldeskante.

Oh, wie wärst Du bereit zu laufen,
schnell und frei wie der Wind,
wenn da nicht immer die ledernen
Leinen und Menschen sind.

Doch tief in der dunklen Nacht nutzt du die Gunst,
ganz ohne Mensch und anderen Hindernissen.
Verfolgst den wendigen Has´ mit äußerstem Geschick,
zu guter Letzt hilft dir dein geerbtes Jägerwissen.

Der Gewinn des Kampfes, macht aus der Galga
ein übermütiges Kind.
Wie gut das so unbegrenzt die Träume sind.
Frei wie der Wind …

(Nicole Schmitjes November 2013)


Jagd in Spanien





"Gilda de Calathea"

Die verwegene Jagd der Galga Española
 
 
von Nicole Schmitjes (2009)
 
 
 

Schau, was kommt dort angetrabt,
Hola, eine stolze Galga Española.
Die feinen Ohren sehr hoch angesetzt,
in Gedanken sie schon den Hasen hetzt.
 
Die Rute solang, das sie auf den Boden stößt,
das Problem hat die Natur von selbst gelöst,
dem Rutenende ziert jetzt ein Harken,
die Galga kann es kaum noch erwarten.
 
Und los geht’s, der atemberaubende, der gar ehrliche Run,
über hügelige, gnadenlose Weiten, bis einer nicht mehr kann.
Das Ende ist fair und hart, nicht immer verliert der Hase,
das Herz, das Blut, das Adrenalin, alles gerät in Rage.
 
Galga, edle Gefährtin, standest neben dem König, 
dem Adel dort oben,
würdest aber auch dem Bauern und dem Zigeuner 
ewige Treue geloben.
Deine grazile Gestalt verschönert viele Gemälde, 
begleitest tapfer so manchen Held,
Gedichte wurden dir gewidmet, 
aber die Jagd nach dem Hasen, - das ist deine Welt.
 
Die Lungen kurz vorm zerbersten, es pumpt das Herz,
die Leidenschaft lässt vergessen, der Wunden Schmerz.
Deine Pfoten, stemmen sich fest in die fruchtbare Erde,
auf das der kraftraubende  Kampf bald entschieden werde.
 
Oh, Galga - bescheidene Schönheit, 
fleischgeworden in schlanker Gestalt.
Die Tradition mit dir an der Seite den Hasen zu jagen, 
ist wahrlich schon alt.
Dein Auge, gleicht einer Mandel, 
dein Kopf so wunderschön, fast ohne Stopp.
Ein Genuss dein Antlitz zu betrachten, 
dein Gang ist der natürliche Galopp.
 
Es beben die Körper, es bricht das Laub,
die Nüchternheit der Jagd die Sinne raubt.
Die Gier des Jägers war gar viel zu groß,
da fällt das Glück dem Hasen in den Schoß.
 
Es splittert der Ast, es knickt der Fuß, es fällt der Hund,
springt kühn wieder auf, Unachtsamkeit das war der Grund.
Der Hase aber flugs in einer sicheren Sasse verschwand,
die tapfere Galga Española diesmal wohl ihren Meister fand.

 
(Bilder: A. Sonntag + N. Schmitjes)




"Garrocha de Calathea"








Poesia 
de D. Pedro Garcia Castaño
de Madrigal de las Atlas Torres


Pedro ist ein munterer Mensch, er ist klein, hat jedoch ein großes Herz für Geschichten und Windhunde. Und Jahr für Jahr zieht der alte Galguero den Windhund seines Lebens auf, das war auch so in jenem Jahr, als seine Rote gegen Estela verlor.
Pedro ist ein Landwirt und kein Bauer, sein ganzes Leben lang, und immer ist er dabei sich Geschichten auszudenken, so wie die folgende:

 
Ich geh aufs Land um zu jagen,
denn es ist ein gesunder Sport,
jedoch ermüdet und langweilt er mich,
wenn ich nicht etwas aufstöbern kann.
 
Dem Reif trotzend,
dem Regen und dem Nebel,
fangen wir zu jagen an
auf unserem grandiosen Gebiet.
 
Mit dem Schwanz wedelnd,
mit einer herrschenden Ruhe,
niemand hatte ein bleibendes
Wort zu sagen.
 
Unsere Windhunde spürend
mit der Begierde wie verrückt zu hetzen,
damit kein Hase mehr umherspringt
und um den Vögeln die Luft zu nehmen.
 
Was ist passiert du kalte Erde,
mit deiner inneren Hitze,
das weder Kaninchen noch Hasen
dich betreten und Unterschlupf bei dir suchen?
Warum verhältst du dich so seltsam,
wen bemutterst und beschützt du,
oder hast du andere Kinder
die dich in der Nacht angreifen?
 
Oder sind es vielleicht Söldner,
die dich berauben und töten,
oder vielleicht sind es diese Autos,
die vollbeladen mit Tieren wieder fahren?
 
Du, die immer gleich bleibt,
die schlaflos verharrt,
fordere schreiend die Gerechtigkeit,
die du verdient hättest.
 
Damit sie in Ruhe leben können,
ohne Angst vor denen, die sie ertappen könnten,
der Papagei, die Wachtel, das Rebhuhn und Sandflughuhn,
das tanzende Kaninchen und der Hase in seinem Lauf.
 
Die Großtrappe mit ihren kräftigen Beinen,
der auswandernde Strandläufer,
der umtriebige Wiedehopf,
die flinke Schwalbe.
Der gestreifte Triel,
leise im brachliegendem Land.
  
Jedoch kann der Schwätzer kein
Geheimnis für sich behalten,
und bittet uns, 
Rücksicht zu bewahren.
 
Das unsere Felder traurig zurückbleiben
ohne sie,
und die Blumen weinen vor Schmerz,
der Thymian und der Rosmarin
zittrig bitten sie uns
ob wir nicht eine Feuerpause machen könnten.







"Die spanische Windhündin
"
von Higinio Soto Cortés
(Kennel: de al Ferratz)



"Macarena de al Ferratz"

Durch die Abhänge des Hügels,
den Blick soweit das Auge reicht,
folgen mir aufmerksam meine Hunde.

Glücklich in dieser gefährlichen Landschaft
des weitentfernten Berges 
fühle ich seinen wohlgeruch,
sie - 
fröhlich in dem kritischen Augenblick.

Reiher zähle ich am Himmel 
und als ich den Hügel hinaufsteige, streicht der Wind mein Gesicht.

Als ich den Gipfel erreiche, Schönheit!,
weite Felder überragt er.

Große Ebenen, ein Meer von Erde habe ich, 
Erde meiner Extremadura.

Tauben einhundert,
die sich auf dem Flachland tummeln,
suchen einzelne Körner.

Ich mache eine Geste mit der Hand, 
sie sehen mich und beginnen zu rennen,
den Hasen suche ich weiter.

Eine Runde drehend, 
immer aufmerksam
-meine Windhunde-
da treffe ich "sie" 
meine Liebe.

Langsam und mit großen Schritten, 
das Gebiet genau beobachtent,
einen Moment bin ich abgelenkt.

Und in einem Rosmarinstrauch 
mit seinem verteufelten Sprung
-der Hase, 
die Flucht suchend.

Die Hunde wie Sprungfedern, 
sie schießen los wie wild,
begierig und 
ohne Gnade.

Zuerst hebt sich einer hervor
durch sein englisches "Blut"
indem er losrennt, 
der leichteste.

Er berührt die Beute, diese schlägt einen Haken,
ein anderer hetzt sie weiter.

Er rennt hinter ihm her,
mit Stärke,
der erste wiederholt sein tun.

Jetzt teilt er sich,
er löst sich los,
er flieht vor den erhitzten Hunden.

Die Straße wird immer länger
und als schon niemand mehr daran
glaubt, 
hebt sich bescheiden eine
Windhündin hervor.

Sie schwillt emsig an und wertvoll,
sie gewinnt Gebiet auf der Straße,
Kraft dem widerspenstigen 
Rhythmus.

Sie durchqueren die Saat,
nur sie allein erreicht den Hasen,
sie hetzt ihn am Ufer.

Die anderen Hunde folgen ihr,
"sie"
bleibt mit ihm im Binsengebüsch,
es ist eine 
spanische Windhündin!


Jagd in Spanien




Wenn ich singen könnte

besänge ich mit viel Gefühl 
das verzweifelte Rennen eines Hasen, 
um sein Leben zu retten; 
diesen tragischen Tanz 
zwischen Leben und Tod.

Der Hase zerbricht die Windbrise
in seinem verrückten Rennen.


Jagd in Spanien

 



Die Lilie, die Blume des Galgo

hermelinweiß ihr Aussehen,

der blühende Rosmarin,

der Mastixstrauch, 

der Stechginster,

der krumme Spargel,

die bitteren Affodill,

der stachelige Tamujar,

die verstreuten Rosenlorbeeren,

die sandigen Tarages,

und die fernen Feigenkakteen.



Das ganze freigebige Feld
leidet und singt wegen dem Hasen.



(aus dem Gedichtsbuch „Tarage“ von Juan de Dios P.O.)

 



  

Herzlich Willkommen !!!  
   
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Auf einen Blick:  
  * seit 1984 leben Windhunde
in der Familie
* seit 1993 bin ich Mitglied im
DWZRV
* seit 1994 Mitglied im
Club Nacional del Galgo Español
*"de Sangre noble" heißt
übersetzt: "vom edlen Blut"
* dieser Zwingername ist
seit 1998 international im
Bereiche der FCI geschützt
 
Webmaster:  
  nicschmit@yahoo.de Nicole Schmitjes, Oskerheide 3, 59510 Lippetal - Germany  
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