"de Sangre noble"
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Galgo-Anekdoten



Galgo-Anekdoten
 
"Es gibt keine wahren und unwahren, es gibt nur gute und schlechte Anekdoten."
(Gottfried Heindl)
 
Lieber Gast,
auf dieser Seite möchte ich Anekdoten veröffentlichen,
entstanden durch
das Leben/die Jagd mit dem Galgo.
 
Hier werde ich viel mit
Oscar Hernández Zarzuelo
(Webseite:GalgoSalada)
zusammen arbeiten,
der mir die Erlaubnis gab,
seine Sammlung hier nach und nach
ins deutsche übersetzt,
zu veröffentlichen.

Vielen Dank, Oscar !!!


Der Januar verging schnell.
Wir hatten zwei Hasen gejagt und suchten einen dritten für den 11 Monate alten Welpen, damit dieser unabhängiger
von den beiden guten Hündinnen wird.
Die Sache war, dass es Essenszeit für den Hasen war,
und es nicht die kleinste Möglichkeit gab,
auch nur dessen Hinterteil zu sehen.
Aufgrund der Kälte rückten wir zusammen.
Wir hatten ein paar Kottlets vorbereitet, welche wir uns teilten
und verbrachten einen Weile unter uns drei Freunden.
Wir befanden uns auf der Anhöhe, wo wir uns getroffen hatten,
nahe eines Olivenbaumes,
und wollten gerade das Fleisch ins Feuer halten.
Plötzlich hörten wir einen Traktor.
Er blieb mitten in der Ebene stehen und hupte ohne Unterbrechung. Plötzlich zeigte ein Hase seine Ohren an der Stelle,
wo wir uns getroffen hatten.
Wir hatten die Hunde ausserhalb vom Anhänger angebunden.
Ich liess sie sofort von der Leine
und rannte mit ihnen den Weg runter.
Von weitem sah der Hase die Hunde,
drehte sich um und bot uns einen grossartigen Lauf.
Es war, als ob die Zeit stehen geblieben wäre,
als die Hunde und der tapfere Hase sich gegenüber standen.
Genau in dem Moment des Todes jenes Hasen
sagte meine Freund Jesús
„du hättest den Welpen freilassen sollen“
und ich antwortete „ich habe ihn freigelassen,
jedoch hat er den Hasen nicht angerührt“.
Auf jeden Fall hat er etwas gefressen, jedoch nicht den Hasen.
Er frass ungefähr ein Kilo Kotlett und das Gemüse.
Später erinnerten wir uns gut an den Wettlauf.
Was wir jedoch nie vergessen werden,
ist das Gelächter danach (in der Bar natürlich),
da für uns nichts zum essen übrig geblieben war.
 

(José Desiderio Esteban)




Es war das Ende der Saison
,
ich glaube mich zu erinnern, dass es im Jahre 2003 war. Da es im Jagdgebiet unseres Dorfes (Carrión de los Condes, noerdlich von Palencia) nicht sehr viele Hasen gibt, fuhren wir nach Toledo (ein Jagdgebiet nahe Torrijos), um dort zu jagen. Es war ein Samstagnachmittag. Wir waren zu sechst im Geländewagen von Remi auf dem Weg nach Toledo, wo uns ein guter Freund die ganzen Jahre über eine Unterkunft gegeben hatte. Wir hatten 7-8 Windhunde im Auto. Die Strecke nach Toledo umfasste ca. 400-450 Km. Nach einer langen Fahrt kamen wir endlich am Ziel an. Wir aßen, tranken ein Gläschen und gingen schlafen. Am darauffolgenden Morgen waren die Windhunde unruhig...die Besitzer noch mehr...wir verließen die Unterkunft und begaben uns zum Jagdrevier. Endlich ging es los. Wir waren sieben Personen aus unserer Jagdgruppe (ein weiteres Mitglied namens Batallas war aus Ávila angereist) und Chema (der Aufseher in diesem Jagdrevier). Der erste Hase liess nicht lange auf sich warten...wenig später ein anderer...die Jagd verlief wie jede andere, bis es Mittagszeit war (Batallas lud uns zum Essen ein). Wir wollten mit dem Geländewagen fahren, und Remi sagte  zu Pichel, wirf mir die Autoschlüssel rüber. Dieser antwortete, dass er ihm die Schlüssel bereits gegeben hatte. So ging es eine Weile hin und her. Jemand meinte, dass wir doch an der Stelle, wo wir den letzten Hasen gesehen hatten, suchen sollen...aber eigentlich erwarteten wir uns davon nicht viel. Wir riefen einen Abschleppwagen. Während wir warteten, fuhren wir mit der Hasenjagd fort. Endlich kam der Abschlepper. Und während dieser den Geländewagen auflud, schossen wir Fotos mit den Windhunden und den Hasen. Letztendlich kehrten wir in einem Taxi, welches unser Auto abschleppte, nach Carrión zurück. Ohne Zweifel hatten wir einige gute Wettläufe gesehen und die Windhunde hatten ihre Aufgabe erfüllt, so dass wir im Taxi viel lachten und über die Läufe sprachen. Ich glaube, der einzige, der nicht verstand, warum die Stimmung so gut war, war der Taxifahrer. Doch wie jeder Windhundebesitzer weiss, macht ein guter Tag mit den Windhunden jede Panne vergessen.

(Jorge Martín García)



 


Der Hase – Mechanisch und natuerlich 

Es war der 16. September und ich beschloss meine Windhunde mit einer Erfindung zu trainieren, welche ich verwirklicht hatte. Die Hunde sollten einen mechanischen Hasen jagen. Wir bewegten uns zu einem Gebiet mit Abhang um den Wettlauf gut beobachten zu koennen. Nach einigen Minuten hatte ich meine Erfindung vorbereitet. Mit einem Hasenfell in der Hand ging ich etwa 600m weit, um von dort den Wettlauf zu starten. Als alles vorbereitet war, liefen sie das erste Rennen. Als dieses beendet war, holte ich das Hasenfell, um die beiden Windhunde zu einem weiteren Rennen zu bewegen. Ich kam zurueck und sah zu meiner Rechten, auf derselben Strecke, wo die Hunde gelaufen waren, einen Hasen in seinem Bau. Also band ich die beiden Windhunde an und zog den Hasen aus seinem Bau. Ich war sehr ueberrascht, denn die Hunde waren ueber den Hasen hinweg gelaufen, und dieser hatte sich keinen Zentimeter geruehrt. 

 

 

Dies ist ein Beispiel fuer die Oekologen, welche behaupten, dass wir Windhundebesitzer gar nichts respektieren. Jedoch dank meiner Erfindung lebte der Hase weiter. Denn waere der Hase aus seinem Bau gekommen, dann haette er wohl hoechstens die ersten vier Schnittwunden von den Hunden ueberlebt.

(MARCO QUIRCE)




 

 

Es war der letzte Tag
der Jagdsaison und es zog mich zum Dorf meines Freundes José, um zu sehen, ob wir einige dieser unerschrockenen Hasen jagen koennen, welche es dort gibt. Dieser Tag begann jedoch schlecht, denn als ich aufstand war alles mit Schnee bedeckt. Trotzdem ging ich das Risiko ein und fuhr den ganzen Weg etwa 70km/h. Als ich im Dorf ankam war der Schnee verschwunden und so begannen wir zu jagen. Und um den Tag noch schlimmer zu machen, entwischte uns ein grosser Hase und den restlichen Morgen tauchte auch kein weiterer mehr auf. Und obendrein fiel mein Handy beim Ueberspringen eines Baches herunter. Ich kehrte mit dem Handy meines Freundes zurueck. Als ich mich selbst anrief, stellte ich fest, dass mein Handy ins Wasser gefallen sein muss und es keine Moeglichkeit gab, es wiederzufinden. Und mit der verdammten Gewissheit, das Handy mit allen Nummern verloren zu haben, fuhren wir mit der Jagd fort, ohne etwas zu entdecken. Am Ende des Nachmittags, die Sonne war so gut wie verschwunden, schaute ich zu meiner Rechten. Und dort befand sich ein Hase in seinem Bau. Wir umzingelten ihn und zogen ihn aus seinem Bau heraus. Der Hase lief einen Halbmond und nach einigen Unterbrechungen versteckte er sich im Kiefernwald. Es sollte nicht der schoenste Hase gewesen sein, den ich je gesehen hatte. Aber er blieb mir im Gedaechtnis, wie der allererste, den ich in seinem Bau gesehen hatte, und linderte den Schmerz ueber den Verlust meines Handys. Es sind Anekdoten wie diese, die unseren Sport so bedeutend machen.

(MARCO QUIRCE)


 


Dies geschah vor einigen Jahren.

Mein Freund und ich, die beiden einzigen Windhundebesitzer, welche in diesem Gebiet jagen, waren dabei, die Jagdsaison zu beginnen. Wir versteckten uns auf dem Boden. Ploetzlich sprang ein Hase wie angestochen hervor. Am Anfang lief er sehr schnell davon. Als ich ihn kurz darauf jedoch nur noch schlecht sah, war der Hase dabei Erde aufzuhaeufen, um sich vor den Blicken der Windhunde zu schuetzen.

Einige Sekunden befanden sich die Windhunde direkt auf dem Bau, sahen den Hasen aber nicht und fuhren mit der Suche fort.

 

 

 

Am naechsten Tag sahen wir im selben Gebiet einen Hasen in seinem Bau und er machte das Gleiche mit den Windhunden. Sie holten den Hasen schnell ein, jedoch stellte sich dieser wieder als sehr zaeh heraus. Dies  passierte einige Male, und immer im selben Gebiet. Also entschieden wir uns, ein paar Bekannte mit sehr guten Hunden einzuladen, um einen Wettbewerb durchzufuehren.   

Als der Hase erschien, hielten wir unsere Blicke auf ihn gerichtet, sodass er uns auf keinen Fall entwischen konnte. Wir hatten uns also entschieden, einige Personen einzuladen und hatten Glueck, denn mein Freund sah den Hasen in seinem Bau. Der Typ mit den beiden Hunden (eine weisse und eine schwarze Huendin) band diese an eine Koppelleine und wir sagten ihm, dass er den Hunden keinen Vorsprung verschaffen soll und das diese den Hasen vorher nicht anruehren sollten. Der Typ war ziemlich eingebildet. Seine Hunde wuerden den Hasen mit Sicherheit toeten und wo blieb ich mit meinen Hunden? Nun denn. Der Hase kam also aus seinem Bau. In diesem Gebiet befindet sich ein weit ausladender Abhang, auf dem sich der Hase schnurgerade bewegte. Und der Herr blieb fassungslos zurueck, denn seine Hunde naeherten sich den Hasen weder an, noch machten sie sonst irgendwas. Ohne einen Vorsprung zu gewaehren, hatten unsere Windhunde zumindest etwas bewerkstelligt. Jedoch taten die Hunde mit Vorsprung gar nichts.
 
 

 

 

Mit dieser Geschichte moechte ich sagen, dass es in fast jedem Jagdgebiet hervorragende Hasen gibt. Nur ist es wichtig, zu wissen, ob man einen guten Hund hat. Und man sollte nicht zu sehr prahlen, wenn man keinen guten Hund hat. Du musst dich an deinen Hund anpassen und wissen ihn zu fuehren!

(Fernando Cachorro Llorente)



 

 

 


Zunächst möchte ich Oscar dafür danken, dass wir über seine Webpage die jeweils erlebten Jagd-Anekdoten untereinander auszutauschen können.

Meine Anekdote beginnt Mitte November 2003. Flecha, so heißt die Windhündin dieser Geschichte, war ca. dreieinhalb Jahre alt.

Wo ich jage und wie in den meisten Jagdgebieten hier, werden hinter dem Hasen drei Galgos – zwei große und ein neuer – losgelassen, auch wenn es manchmal drei große sind.

Der erste Hase, hinter dem Flecha herrannte an diesem Tag, war von keiner großen Bedeutung ; er kam gerade mal 200 Meter weit.

Als wir den zweiten Hasen losließen (es waren ungefähr ein einhalb Stunden vergangen), kam es zu einem bedeutenderen Rennen; es war ein hartes Rennen, das Flecha mit ihrem Vater und einer schwarzen Hündin rannte. Dieses Rennen wurde nicht sehr von den Windhunden beherrscht und nach mehr als zwei Kilometern gelang es dem Hasen, sich in ein Maisfeld abzusetzen. Die Galgos zeigten Erschöpfungserscheinungen, als sie zu uns zurückkamen, da das Rennen so hart war und vor allem Flecha, die sich am meisten eingesetzt hatte. Sie zitterte und konnte sich kaum auf den Hinterbeinen halten.

Nach diesem Hasen haben wir weitergejagt und da sich Flecha schon nach wenigen Minuten wieder von dem Rennen erholt hatte, jagten wir weiter bis um 2 Uhr nachmittags, ohne nochmals einen Hasen zu erwischen. Nachdem alle erschöpft waren, beschlossen wir den Jagdtag zu beenden, aber genau in diesem Moment kam ein Cousin, der mich dazu aufforderte, noch eine Weile mit ihm da zu bleiben und da ich noch einen Galgo hatte, der noch hinter keinem Hasen hergerannt war, habe ich sofort zugestimmt.

Ungefähr um halb drei nachmittags sahen wir einen Hasen in seinem Bau. Wir beschlossen, den Galgo rennen zu lassen, den ich noch nicht hatte rennen lassen mit Namen Pope, dazu einen weißen Rüden meines Cousins und Flecha, da mein Begleiter sie rennen sehen wollte.

Wir holten den Hasen aus seinem Bau und nachdem er sich ein bisschen orientiert hatte, ließen wir die Galgos los. Schon als wir sahen, wohin der Hase rannte, wussten wir, dass es ein gutes Rennen geben würde, da er in die andere Richtung der Laufbahn rannte. Die drei Galgos erreichten ihn am Anfang des Rennens einmal, aber nur unter großen Schwierigkeiten. Das Rennen zog sich ziemlich hin und die Unebenheiten des Geländes verhinderten, dass wir es komplett sehen konnten, bis eine tiefere Senke uns das Zuschauen des Rennens unmöglich machte. Wir dachten schon, dass das Rennen zu Ende sei, als wir entdeckten, dass die Galgos auf einem Weg weiter vorne und ziemlich in der Nähe von uns auftauchten. Flecha rannte voraus und setzte den Hasen unter Druck oder besser gesagt, soweit sie das konnte, denn Galgos und Hase liefen versetzt. Die anderen zwei Galgos kamen weiter hinten. Flecha war sehr erschöpft: aber sie hatte noch die Kraft, den Hasen vom Weg abzubringen und auf ein Feld zu jagen, wo sich die drei Galgos fast gleichzeitig auf ihn stürzten, aber er konnte dennoch um ein Haar entkommen. Die Windhunde kamen ziemlich angeschlagen von diesem Zusammentreffen zurück. Zuerst kam Pope heraus und verlor ziemlich an Vorsprung, dann der andere weiße Rüde und zuletzt, nachdem Flecha sechs oder sieben Sekunden dalag und wir schon dachten, sie würde nicht mehr aufstehen, kam sie gehend aus dem Feld. Das Rennen endete mehr oder weniger hundertfünfzig Meter vom letzten Zusammentreffen.

Nach einer Woche Konvaleszenz stand Flecha glücklicherweise wieder auf und begann wieder zu fressen.

Mein Cousin und ich rannten auf sie zu, da wir nur ungefähr 500 Meter entfernt waren und wir anfänglich nur einen der drei Galgos auf den Beinen sahen. Als wir ankamen, fanden wir ein aber gutes Bild vor: die drei Hunde im Graben und der Hase zwischen ihnen. Es ist schwer, die Situation zu beschreiben; aber da ich eine Wegwerfkamera in der Tasche hatte, konnte ich ein paar Fotos machen, während die Hunde sich erholten, auf denen man die Härte des Rennens erkennen kann. Nach einer halben Stunde hatten sich die Hunde und vor allem Flecha noch nicht erholt und wir riefen einen Freund an, der nach Hause gegangen war, damit er uns mit dem Auto abholten sollte.

Diese Anekdote wollte ich erzählen, damit sie vor allem den jungen Leuten als Erfahrung dient und auch für diejenigen, die schon mehrere Jahre jagen und unbewusst ihre Windhunde überfordern, indem sie mehr Hasen als angebracht rennen lassen. Die Windhunde müssen meiner Meinung nach und nachdem was ich mit dieser Episode und einigen anderen mehr am eigenen Fleisch erfahren habe, mit dem richten Maß rennen und es ist besser, dass sie noch hasenscharf sind und nicht zu viel bekommen, besonders hier in Castilla y León, wo ein einziger Hase einen Galgo völlig erschöpfen kann.


(ADRIÁN ROMERO GONZÁLEZ)







Eines Morgens
waren ein Freund und ich dabei, den Hunden einen Hasen hinzulegen, dieser kam jedoch nicht heraus. Als wir uns entschieden den Standort zu wechseln, sah mein Begleiter aus dem Auto einen Hasen am Fuße eines Sumpfes liegen (wir jagten in Balsicas, Murcia). Ich fuhr mit dem Wagen zu einer Stelle einige Meter hinter dem Hasen. Wir stiegen mit den beiden Hündinnen aus. Diese jagten den Hasen, jedoch stellte sich heraus, dass der Hase nicht so gerne laufen und sich lieber in einem Artischockenbeet verstecken wollte. Die Hunde liefen auf und ab und dominierten den Hasen. Ich befand mich am Rand des Weges, an derselben Spitze des Sumpfufers, wo der Hase sich verloren sieht. Er wollte seine Verfolger in dem Sumpfgebiet abhängen, hatte jedoch Pech. Er kam zurück und starb direkt neben mir. Nachdem der Hase den ganzen Morgen über nichts gesehen hatte, kommt er heraus und stirbt auf diese Art und Weise. Zurück blieben die beiden eiskalten Hunde.  

 

  (RAMÓN M. ROMAN)



 



Vor zwei Jahren - vorletzter Tag der Schonzeit, - bei starkem Wind war ich, im Jagdrevier nahe meines Dorfes, beim jagen mit meinen beiden Windhunden Briega und Lera. Ich jagte in unebenen Gebiet - auf rauem Gestein - ich sah einen sprintenden Hasen, der sich - nach kurzem Lauf - zwischen einigen Steinen versteckte. Ich war müde vom treten auf dem rauen Gestein und vom warten auf meinen Gefährten, plötzlich kam der Hase im letzten Moment und in einiger Höhe heraus. Niemals zuvor hatte ich einen so schwarzen Hasen gesehen. Beim Springen war der Hase so verlegen gewesen, dass ich nicht geglaubt habe, dass er den Schutz der Erde verlässt. Nach einigen Wendungen rannte der Hase zu den Pappeln und ich sagte mir: jetzt ist es vorbei für den Hasen! Nach etwa drei Minuten sehe ich den Hasen, Briega hinter ihm, jedoch ohne sich ihm anzunähern. Es war der Hase, der am weitesten gekommen ist. Der Hase lief weiter und fand sich gegenüber einer anderen Horde von losgelassenen Windhunden wieder. Weniger als 10 Meter von diesen entfernt, machte der Hase eine Kurve und kehrte zurück, über seine eigenen Fußspuren, die der anderen Windhunde und meiner beiden Windhunde. Ich, mit einem Fernglas in der Hand, verfluchte das Pech dieses Hasen, der zu Unrecht sterben würde. Aber nicht weit entfernt spurtete der Hase von Neuem auf dem Weg und als er bei den Bäumen ankam, befand sich kein Windhund in seiner Nähe. Aber er wollte nicht zwischen den Pappeln bleiben und kehrte zurück – von Neuem über seine Fußspuren und wieder an den Windhunden vorbei, die nicht glauben konnten, was sie sahen. Am Ende lief er zum selben steinigen Ort, an dem sein Lauf begonnen hatte, wo seine Partnerin auf ihn wartete.

 

Der Vorfall mit den Windhunden sagte mir, dass es das erste Mal war, das sie etwas Ähnliches gesehen hatten. Und diese Windhunde hatten - in diesem Revier – schon mehr als 40 Hasen erwischt. Was ich mir allerdings nicht erklären konnte, war, dass es den Windhunden nicht im Geringsten peinlich war und das der Hase nicht zum zweiten Mal bei den Pappeln Unterschlupf gesucht hatte. Schließen wir daraus, dass es - vielleicht- gar keinen Windhund gibt, der die Fähigkeit besitzt, mit Hasen umzugehen und fühlen wir uns stolz eine Hasenrasse zu haben, die fähig ist, uns zu zeigen, dass sie- definitiv - die Protagonisten auf unseren Feldern sind, so zäh wie unser Land und unsere Leute. Viele sind es, die kommen um ihre Windhunde zu erproben und nicht bestehen, da sie, wenn die Windhunde sich erschöpft haben, ihr Fest beginnen. Auf das der Spaß weitergeht!  

(JOSÉ CASQUERO)  





 

Lehmhase

Es ist vor einigen Jahren an einem kalten Morgen passiert im Jagdgehege meines Dorfes. Nach einigen Stunden des erfolglosen Laufens, ohne einen einzigen Hasen gesehen zu haben und mit langen Gesichtern, schlug ein Kamerad mit dem Fuß gegen eine Erdscholle, die den Berg hinunter rollte. Gleichzeitig rief der Älteste der Truppe „da rennt der...! und ließ die schwarze Hündin los. Wie ihr euch vorstellen könnt, war das allgemeine Lachen groß, als er seine Hündin wieder anband, den logischerweise rannte sie nicht los.

Nun gut, manchmal sind solche Dinge gut, um dir den Morgen zu erfreuen, wenn die Hasen fehlen.

(Ignacio Villar Camino)




Hallo Freunde,

diese ist eine der vielen Anekdoten, die uns an Jagdtagen passieren. Unser Jagdgehege liegt im Norden von Madrid.
Der Platz ist nicht der geeigneteste für die Jagd mit Galgos,
da die Anbaufläche zu nahe an der Rennbahn liegt,
aber es ist das, was wir haben.

Es war an einem Morgen im November
und es fing schon schlecht an,
als wir lange Hasen und für den Galgo schwierige aufjagten,
ein Paar von ihnen ließen wir rennen.
Wir machten zum Mittagessen eine Pause und hofften,
dass sich das Glück wendete.

Mit vollem Bauch und ein bisschen entspannter suchten wir
die Hasen in der Nähe der Anbauflächen „in den Löchern“,
um zu sehen, ob wir auf diese Weise alle rennen lassen könnten.
Wir hatten uns noch nicht formiert,
als wir vom Weg aus den Hasen „im Bau“ sahen.
Hier ist, wo sich die Hauptanekdote des Tages abspielt:

„Mein Cousin will ihn mit dem Knüppel aufjagen,
aber ich sage ihm, dass er ihn lassen soll und dass es besser ist,
von einigen Metern weiter hinten, etwas auf ihn zu werfen.
Er besteht darauf, dass ich den Knüppel nicht werfe,
weil wir ihn verwirren, aber ich höre nicht auf ihn
und werfe meinen Knüppel mit dem Pech,
dass ich ihn auf dem Rücken treffe.
Der verwirrte Hase springt heraus,
aber kommt nicht hoch auf den Weg, wo ihn der Traillero* erwartete, sondern er kam zu uns zurück und suchte die Anbaufläche.

Mein Bruder versucht, ihm den Weg abzuschneiden,
aber er verfängt sich mit den Hunden und fällt auf den Boden.
Der Traillero lässt dieses fallen, um möglicherweise den Hasen
für die Jagd einzuspannen.
Der Hase schlüpft unter meinen Bruder und einer der Hunde
stößt mit ihm zusammen.
Die anderen beiden Hunde, die für die Hasenjagd dabei waren, kommen zu meinem Bruder und suchen den Hasen unter ihm,
denn sie denken, er hätte ihn gefasst.
Aber der Hase nutzt die Gelegenheit sehr geschickt und flieht schnell – und lässt uns alle „mit einem dummen Gesicht“ zurück.

Wir gaben uns einer dem anderen die Schuld, meinem Bruder,
weil er hingefallen ist, mir, weil ich den Knüppel geworfen habe
und dem Traillero, weil er mit den Hunden auf dem Weg war
anstatt unten auf der Rennfläche.
Am Ende nahmen wir es von der lustigen Seite
und hatten eine gute Zeit, was sollten wir auch tun.
Mein Bruder aber erinnerte mich den ganzen Morgen daran
„Wo hast du es jemals gesehen,
dass man den Knüppel auf einen Hasen im Bau wirft?
Siehst du nicht, dass du ihn töten kannst...“


*Traillero: Führt das Galgopaar während der Suche nach
dem Hasen und startet es bei Sichtkontakt mit dem Hasen.



(ROBERTO GARCÍA)

 



Mein Freund Pedro und ich

jagten in dieser letzten Saison mit einem Hündinnenpaar. Wir hatten drei Hasen rennen lassen; ein Rennen war gut und die anderen zwei waren knapp vor dem Fangen. Da es nicht klappte, wollten wir gerade gehen und sind aufs Auto zugegangen. Da gab es eine Mauer schon ganz nahe am Auto und plötzlich rennt da ein mutiger Hase heraus und die zwei Hündinnen rennen ihm schnell hinterher: ein super Rennen (1’35’’). Sie fangen den Hasen und wir sehen, wie die zwei Hündinnen mit dem Hasen im Maul zurückkommen, beide zusammen. Da taucht plötzlich noch der andere Hase zu ihren Füßen auf und die beiden rennen mit dem Hasen im Maul dem neuen Hasen hinterher. Dabei merken die Hündinnen, dass der Hase sich einen Vorteil verschafft hat und eine der Hündinnen lässt den Hasen im Maul los und rennt hinter dem anderen Hasen her. Es ist nur ein Minutenrennen und die Hündin tötet den Hasen und kommt zu uns zurück. Es war schön anzusehen, wie die beiden Hündinnen jede einen Hasen im Mund zurückkamen und in fünf Minuten hatte sich für uns der Tag total verändert.

(Ignacio Domínguez Chacón)


Es geschah meinem Onkel Tomas.

Er war mit den Galgos auf der Jagd und es war nicht sein Tag und als er am Ende des Morgens keinen Hasen sah, bekam mein Onkel Magendrücken. Er band die Galgos an einen Baum, zog sich die Hose und Unterhose herunter und als er seine Mütze auf den Boden legte, begann die Mütze zu rennen, denn er hatte sie auf einem Hasen abgelegt. Mein Onkel stand mit seinen heruntergelassen Hosen da und die Galgos wurden ganz wild, als sie die rennende Mütze sahen.

Am nächsten Tag pinkelte einer seiner Galgos auf einen Hasen.

(Unbekannt)



Wir waren auf der Jagd
,

auf einem Grundstück, das an den Zaun der Schnellstraße angrenzte im Bezirk Pollos (Valladolid). Als wir uns dem Zaun näherten, begann eine der Hündinnen, die frei laufend jagte, auf diesen zuzurennen und sich mit dem Kopf gegen den Zaun zu werfen. Von unserer Stellung aus konnten wir nicht richtig sehen, warum die Windhündin sich so komisch verhielt. Ein Jagdgefährte näherte sich dem Ort mit seinem Pferd im Galopp, während wir anderen langsamer vorankamen. Während wir darauf zugingen, sahen wir, dass unser Gefährte vom Pferd abstieg. Als wir dort ankamen, war unsere Überraschung riesengroß. Er hatte einen Hasen in der Hand. Dieser Freund und Gefährte erzählte uns und diese Version bestätigte ein anderer Mann, der das ganze von einer Brücke über die Schnellstraße aus beobachtet hatte, dass der Hase auf der Innenseite des Zaunes zur Schnellstraße hin und her rannte und die Hündin das gleiche auf der Außenseite tat. Der Hase näherte sich manchmal dem Zaun und die Windhündin warf sich bei jeder dieser Annäherung gegen den Zaun, um den Hasen zu fangen. Bis sie bei einem dieser Vorstöße den Hasen fing.

Diese Anekdote ist kein schönes Jagdrennen und verleiht der Hündin auch kein Ansehen, aber ich denke, dass es sich aufgrund ihrer Seltenheit und Ungewöhnlichkeit lohnt, dass sie erzählt wird.

(JUAN RAMÓN GALVÁN HERNÁNDEZ)




Es geschah

an einem Jagdtag in Ontalba (Toledo), als wir mit Chiqui und einer anderen Hündin beim Rennen waren. Das Rennen war ziemlich ausgeglichen. Der Hase war schon erschöpft und rannte in ein Abwasserrohr, Chiqui mit derselben Geschwindigkeit, in der sie rannte, verschwand hinter dem Hasen im Rohr. Der erste, der zu dem Abwasserrohr kam war Zarin und als er sah, dass die Hündin nicht mehr rauskam und dass es ziemlich heiß war, dachte er nicht länger nach, stieg vom Pferd und zwängte sich in das Rohr, um die Hündin herauszuziehen. Ich hielt solange die Pferde fest und fragte ihn, ob er die Hündin gefasst hätte, da man nur noch seine Füße sah und er nicht herauskam. Seine Antwort war ja, aber da ihr mich nicht herausholt, werden wir wohl hier drin bleiben. Sie waren im Rohr stecken geblieben. Ein anderer Kamerad packte ihn an den Füßen und zog vorsichtig an ihnen und nach und nach kam er heraus. Es war wie bei der Geschichte der Plünderer: zuerst holten sie Zarin heraus, der Chiqui festhielt und diese wiederrum zerrte den Hasen heraus. Nach dem ersten Schrecken, war es wirklich lustig die Kette Zarin-Chiqui-Hase zu sehen, wie sie alle aneinander aus dem Rohr herauskamen.

(FÉLIX MAÑERU)






Herzlich Willkommen !!!  
   
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Auf einen Blick:  
  * seit 1984 leben Windhunde
in der Familie
* seit 1993 bin ich Mitglied im
DWZRV
* seit 1994 Mitglied im
Club Nacional del Galgo Español
*"de Sangre noble" heißt
übersetzt: "vom edlen Blut"
* dieser Zwingername ist
seit 1998 international im
Bereiche der FCI geschützt
 
Webmaster:  
  nicschmit@yahoo.de Nicole Schmitjes, Oskerheide 3, 59510 Lippetal - Germany  
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